Die widersprüchlichsten Hinweise gab es bei der Frage, was mit Oskar Kusch nach seiner Hinrichtung passiert ist. Da er nicht mit den vielen anderen Hingerichteten auf dem Nordfriedhof liegt und immer mal wieder vom alten Urnenfriedhof die Rede war, habe ich im Stadtarchiv die Krematoriumslisten durchgesehen. Bei Oskar Kusch stand alles, was ich berits wusste, aber eins was ich nicht wusste: Umgebettet am 5.12.1958 nach Berlin, Waldfriedhof.

Am darauffolgenden Tag habe ich die verschiedensten Waldfriedhöfe angerufen, in Zehlendorf wurde ich fündig. Die Dame auf der anderen Seite des Telefons schaute in ihre Unterlagen und teilte mir mit, dass das Grab bereits seit 18 Jahren ausgelaufen sei. Dann teilte sie mir mit, dass es noch nicht abgeräumt und noch vorhanden sei.
Der Schwager eines Freundes fuhr zwei Tage später nach Zehlendorf und machte Fotos.

Jetzt gilt es noch herauszufinden, wer Ruth Köhler war.
